Wertvolle Informationen über die Ostsee Insel Usedom und Orte

Sie finden hier wertvolle und touristische Informationen über die Ostsee Insel Usedom, deren Orte und Landschaften sowie Ausflugsziele und Campingplätze.

Ahlbeck
Die 3 Kaiserbäder
Bansin, Heringsdorf, Ahlbeck

Die Kaiserbäder

Die Kaiserlichen Drei – das sind die Seeheilbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Ihren Namen verdanken sie den regelmäßigen Besuchen von Kaiser Wilhelm II. bei der Konsul-Witwe Elisabeth Staudt in Heringsdorf. So hochherrschaftlich wie die Villa Staudt, die inmitten eines großzügigen Parkgrundstücks gelegen ist, sind auch die benachbarten Villen Zeugnisse für den prunkvollen und verspielten Baustil des Klassizismus im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Sie sagen auch viel über die gesellschaftliche Stellung ihrer Bauherren aus, die aus der Hochfinanz, Wirtschaft und Politik oder dem Adel kamen.

Die Bäderarchitekturvillen der 3 Kaiserbäder bilden ein einmaliges Ensemble, das nicht nur bundesweit seinesgleichen sucht. Sie bieten eine wunderbare Kulisse für erholsame Tage am Meer mit viel Kultur, kulinarischen Genüssen und wohltuenden Wellnessanwendungen.

Der weitläufige, bis zu 70 Meter breite feine, weiße Sandstrand, die zahlreichen Spielplätze an der längsten Strandpromenade Europas und das umfangreiche Veranstaltungsprogramm für Kinder haben den 3-Kaiserbädern die Auszeichnung als familienfreundlicher Ferienort beschert. Dafür wirbt nun der Fisch Gustav auf dem Siegel „Familienurlaub MV – Geprüfte Qualität“, das ebenfalls der OstseeTherme Insel Usedom verliehen wurde.

Ückeritz, Koserow, Loddin, Zempin

Die Bernsteinbäder

Dort, wo die Insel am schmalsten ist, liegen die Usedomer Bernsteinbäder. Zwischen Ostsee und Achterwasser reihen sich die Seebäder Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz wie Perlen auf einer Schnur aneinander.

Den Namen Bernsteinbäder tragen sie, weil an dieser Stelle der Insel Usedom das „Gold der Ostsee“, wie der Bernstein auch genannt wird, nach Stürmen häufig am Strand zu finden ist.

Der Bernstein hat schon früh die Menschen inspiriert für Sagen und Geschichten. Am bekanntesten ist der Roman „Die Bernsteinhexe“, der 1843 vom damaligen Koserower Dorfpfarrer Wilhelm Meinhold geschrieben wurde.

Mit etwas Glück gelingt es vielleicht auch Ihnen, nach einem stürmischen Tag das „Gold der Ostsee“ zu finden. Auf jeden Fall finden Sie in den Bernsteinbädern viel unberührte Natur, den Charme der alten Fischerdörfer mit ihren typischen rohrgedeckten Häusern, verträumte Häfen am Achterwasser und die ersehnte Ruhe für einen erholsamen Urlaub.

Ückeritz
Die Bernsteinbäder
Peenemünde
Der Usedomer Norden
Zinnowitz, Karlshagen

Der Norden

Familienfreundliche Ostseebäder, geschichtsträchtigen Boden in Peenemünde und atemberaubende Natur auf dem Gnitz – das alles und noch viel mehr hat der Norden der Insel Usedom zu bieten.

Weiße Strände, duftende Kiefernwälder und sanfte Ostseewellen sind die Markenzeichen der Ostseebäder Karlshagen, Trassenheide und Zinnowitz. Hier wird Familienfreundlichkeit ganz groß geschrieben. Allerlei Angebote für Groß und Klein, Spielplätze, Museen und Freizeiteinrichtungen lassen im Inselnorden keine Langeweile aufkommen.

Für ungetrübten Badespaß im Usedomer Norden ist ebenso gesorgt. Denn an allen Stränden weht die „Blaue Flagge“ als Zeichen für sauberes und geprüftes Ostseewasser. Mit dem Fahrrad lässt sich ausgehend von den Ostseebädern der ganze Inselnorden hervorragend erkunden.

Beliebte Ausflugsziele sind die Steilküste auf dem Gnitz bei Lütow, der Kulturhof in Mölschow oder die Museumslandschaft in Peenemünde. Hier ist das Historisch-Technische Museum, das sich mit der Ambivalenz der nationalsozialistischen Raketenforschung in Peenemünde unter Wernher von Braun auseinandersetzt, eines der bedeutendsten Museen des Landes.

Am Wasserk
Halbinsel Gnitz
Gnitz, Lütow, Neuendorf

Der Gnitz

Der Gnitz ist eines der beliebtesten Ausflugsziele auf der Insel Usedom. Die idyllische Halbinsel befindet sich südlich des Seebades Zinnowitz und ist von dort aus gut mit dem Fahrrad zu erreichen. Hier liegt die Gemeinde Lütow mit den Ortsteilen Neuendorf und Netzelkow, zu der noch die dem Gnitz vorgelagerte Insel Görmitz gehört.

Charakteristisch für den Gnitz sind die als „Pferdeköpfe“ bezeichneten Pumpen der Erdölförderanlage in Neuendorf, die seit 1966 betrieben wird. Von Neuendorf aus gelangt man entweder über Plattenwege oder eine Straße in das Dörfchen Netzelkow. Dort ist die kleine turmlose Backsteinkirche St. Marien aus dem 14. Jahrhundert der Dorfmittelpunkt. Sehenswert sind zum einen der mittelalterliche Taufstein und zum anderen die älteste Glocke aller Inselkirchen im freistehenden Glockenstuhl vor der Kirche.

Auf dem Weg nach Lütow im Süden der Halbinsel befindet sich ein neolithisches Großsteingrab unter einer mächtigen, über 350 Jahre alten Eiche. Das Steinkistengrab soll 1907 gesprengt und ein Teil der Steine zum Bau des Netzelkower Pfarrhauses verwendet worden sein. Bei Lütow, wo die Halbinsel flach ausläuft, liegt das Naturschutzgebiet „Südspitze Gnitz“. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick hinüber auf die Halbinsel Lieper Winkel. Das Naturschutzgebiet umfasst eine große Magerrasenwiese, auf der Knabenkräuter, Salzgräser, Säulenwacholder und Berberitze vorkommen.

Das Westufer des Gnitz, zur Krumminer Wiek hin gelegen, fällt steil ab. Der „Weiße Berg“, wie das Steilufer genannt wird, hat eine Höhe von bis zu 32 Metern und ist mit Kiefern bestanden. Ein Wanderweg führt die Steilküste entlang und es eröffnet sich hier immer wieder ein atemberaubender Blick über das Wasser der Krumminer Wiek hinweg.

Neppermin, Balm

Das Achterland

Weite Wiesen und Felder, ausgedehnte Wälder und immer wieder das Blau des Wassers. Die ganze landschaftliche Vielfalt der Insel Usedom erschließt sich den Besuchern im Usedomer Achterland, wie das Hinterland der Kaiserbäder genannt wird.

Ob rund um die sieben Seen in der Usedomer Schweiz, auf den Mühlenbergen in Pudagla und Benz, am Ufer des Achterwassers bei Neppermin und Balm, im Thurbruch zwischen Gothensee und Haffküste, in der Mellenthiner Heide mit dem Wisentgehege in Prätenow oder im Lieper Winkel mit seinen versteckten Badestellen im Schilf, überall präsentiert sich die Insel Usedom anders, aber jedes Mal von ihrer schönsten Seite.

Dort, wo sich vor mehr als tausend Jahren die ersten Siedler auf der Insel niederließen, ist das ursprüngliche Usedom zu finden. Im frühen 12. Jahrhundert wurde Pommern von der Stadt Usedom aus christianisiert. Die älteste Inselkirche in Liepe ist 1216 erstmals urkundlich erwähnt.

Das so reizvolle Usedomer Achterland wurde schon vor gut einhundert Jahren vom deutsch-amerikanischen Maler Lyonel Feininger mit dem Fahrrad erkundet und in unzähligen Naturskizzen festgehalten. Heute sind dessen Malstandorte auf der 56 km langen „Feininger-Rad-Tour“ nachzuerleben.

Achterwasser
Idyllisches Achterland
Warthe
Verträumter Lieper Winkel
Mellenthin, Liepe, Morgenitz

Lieper Winkel

Der Lieper Winkel ist einer der zauberhaftesten Landstriche auf der Insel Usedom. Die Form der Halbinsel, die einem Lindenblatt ähnelt, soll einst auch für den Namen verantwortlich gewesen sein. Denn „Lipa“ heißt im Slawischen eben Linde.

Allerdings erreicht man den Lieper Winkel nicht über eine Linden- sondern über eine prächtige Kastanienallee, die von Krienke nach Rankwitz führt. Rankwitz ist auch der Hauptort des Lieper Winkels, zu dem die Orte Grüssow, Krienke, Liepe, Quilitz, Reestow, Suckow und Warthe gehören.

Diese Dörfer beziehen ihren besonderen Charme aus den liebevoll restaurierten Fischerkaten und rohrgedeckten Fachwerkhäusern. Wer hierher kommt, sucht und findet die Ruhe vom hektischen Alltagsleben. Kleine Cafés und Restaurants laden etwa in Rankwitz, Reestow und Warthe ein. Sogar ein Bio-Laden überrascht die Urlauber im einstigen Fischerdorf Quilitz.

Von Rankwitz aus führt ein Wanderweg auf dem Deich um die ganze Halbinsel, die an den Peenestrom, das Achterwasser und den Krienker See grenzt. Gleich am Ortsausgang von Rankwitz in Richtung Quilitz erhebt sich der 18 Meter hohe Jungfernberg. Von dort oben hat man einen wunderbaren Rundumblick über die Halbinsel und das umgebende Wasser. Als Besonderheit ist dort ein Gipfelbuch in einer Kassette hinterlegt, in das sich jeder Gipfelstürmer eintragen kann.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die 1216 erstmals erwähnte Kirche St. Johannes in Liepe, die damit auch die älteste Kirche auf der Insel Usedom ist, und die Suckower Eiche an der Straße zwischen Krienke und Suckow. Die rund 700 Jahre alte Sockeleiche hat eine Höhe von 20 Metern und steht auf einem Hügelgrab aus der Bronzezeit. Ein besonderer Tipp sind die Sonnenuntergänge, die der Gast im Sommercafé am Rankwitzer Hafen genießen kann.

Kamminke
reizvolles Usedom
Garz, Korswandt, Kamminke

Korswandt, Garz und Kamminke

Landschaftlich reizvoll ist die Endmoränenlandschaft zwischen den Kaiserbädern und der Haffküste. Hier wechseln sich Wälder, Wiesen und Weiden ab und schaffen so ein schönes Landschaftsmosaik. Mitten darin, zwischen dem Gothensee und dem Wolgastsee, liegt das Dorf Korswandt. Das erlebte in den vergangenen Jahren durch den 2009 eingeweihten Golfplatz und das noch neuere Golfhotel einen wahren Aufschwung.

Durch Korswandt führen gleich mehrere Fernradwege, unter anderem der Berlin-Usedom-Radweg. Über diesen gelangt man auch nach Garz und Kamminke. Im Dörfchen Garz ist die Dorfkirche mit ihrem frei stehenden Glockenstuhl besonders sehenswert. Dort gibt es eine ständige Ausstellung zur Geschichte des nahegelegenen Golm.

Früher galt der Golm am Ortsrand von Kamminke als der Hausberg der Swinemünder. Auf der höchsten Erhebung der Insel Usedom (69 m ü. NN) war einst das Ausflugslokal „Onkel Thoms Hütte“ Treffpunkt vieler Städter, die zu Fuß, mit der Kutsche oder sogar mit dem Zug aus dem nahen Swinemünde hierher kamen. Von dort oben erschließt sich ein unbeschreiblicher Fernblick über die Stadt Swinemünde, die Ostsee und die Küste der Nachbarinsel Wollin. Heute ist der Golm eine Gedenkstätte für die vielen Tausend Menschen, die beim Bombenangriff der Alliierten am 12. März 1945 auf die Stadt Swinemünde ums Leben kamen.

Das direkt an der Grenze gelegene kleine Fischerdorf Kamminke ist ein beliebtes Ausflugsziel. Vor allem der Hafen lockt mit seinem maritimen Flair die Gäste an, die hier die Weite des Haffs genießen können. Besonders bei tief stehender Sonne glänzt das Wasser silbrig und entfaltet einen besonderen Zauber.

Neeberg
Das Tor zur Insel
Krummin, Wolgast

Wolgaster Ort und Krummin

Zwischen Wolgast und der Halbinsel Gnitz erstreckt sich ein lieblicher Landstrich, der nach der früheren Herzogstadt, die gegenüber auf dem Festland liegt, benannt ist. Der Wolgaster Ort ist eine Halbinsel, die zwischen Peenestrom und Krumminer Wiek gelegen ist. Zu ihr gehören die Wolgaster Stadtteile Mahlzow und Wolgaster Fähre und die Gemeinden Sauzin mit dem Ortsteil Ziemitz sowie Krummin mit dem Ortsteil Neeberg. Im weiteren Sinne gehören auch Bannemin, Mölschow und Zecherin zum Wolgaster Ort.

Hier gibt es etliche idyllische Fleckchen entlang des Peenestroms. So lädt der kleine von Schilf umgebene Hafen in Zecherin zum Träumen ein. Hier kann man sogar mit etwas Glück Bootsbauern beim Restaurieren eines alten Segelschiffes über die Schultern schauen.

Auch in Ziemitz und Neeberg gibt es kleine Naturhäfen, in denen Fischerboote liegen, und die wunderschöne Postkartenmotive liefern. Gleiches gilt für den schön herausgeputzten Naturhafen Krummin, dessen 150 Liegeplätze von einem Schilfgürtel umgeben sind. Das kleine Dorf hat eine lange Geschichte. Es wurde 1230 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1250 die spätere Klosterkirche St. Michael. Das Zisterzienserinnenkloster bestand von 1302 bis 1563. Heute zeugt nur noch die Kirche St. Michael vom einstigen Kloster. Von Krummin führt ein Plattenweg entlang der Krumminer Wiek zur Halbinsel Gnitz, die ebenfalls bei Naturliebhabern hoch im Kurs steht.

Ausflugsziele, Campingplätze Usedom und Ostsee Strände

HTI Peenemünde
Ausflugsziele und Urlaubstipps

Besuchen Sie die Insel Usedom und verbringen Sie hier Ihren Ostsee Urlaub mit der ganzen Familie. Die zauberhafte Insel liegt vor dem Stettiner Haff.

Zeltplatz Ückeritz
Campingplätze Usedom

Erleben Sie Usedom mal anders. Viele Campingplätze verteilt auf der ganzen Sonneninsel laden zum verweilen ein. Genießen Sie die Natur.

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Vielfalt Insel Usedom

Insel Usedom in bewegten Bildern. "Vielfalt Insel Usedom" ein Timelapse-Video für alle visuellen Gourmets und Usedomliebhaber.