Usedom Krimi

26 / 09 / 2017
Usedom Krimi mit dem Arbeitstitel „Geisterschiff“
Usedom Krimi mit dem Arbeitstitel „Geisterschiff“

Dreharbeiten für 7. Episode des Usedom-Krimis sind im Kasten

Für den Film mit dem Arbeitstitel „Geisterschiff“ wurden zehn Tage im Berlin und elf auf der Insel Usedom gedreht. Zu sehen sein wird die Geschichte im Herbst 2018, kurz nach der Ausstrahlung der sechsten Folge „Bruderkrieg“.

Auch in diesem Herbst gibt es den Usedom-Krimi im Doppelpack. Die Folge 4 „Nebelwand“ zeigt „Das Erste“ am 19. Oktober und eine Woche später am 26. Oktober die Episode „Trugspur“, jeweils zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr.

Regie bei der aktuell gedrehten Folge führt Oliver Schmitz, der sich unter anderem mit „Türkisch für Anfänger“ und „Das Pubertier“ einen Namen machte. Für Schmitz ist es bereits der zweite Usedom-Krimi, für den er die Verantwortung trägt. Schon die zweite Folge „Schandfleck“ entstand unter seiner Regie.

Während die beiden im Oktober ausgestrahlten Folgen in gewohnter Besetzung zu sehen sein werden, findet beim „Geisterschiff“ eine Zäsur statt. Denn der bisherige rote Faden, den das Mutter-Tochter-Verhältnis von Ex-Staatsanwältin Karin Lossow (gespielt von Katrin Sass) und Hauptkommissarin Julia Thiel (Lisa Maria Potthoff) bildete, ist durchtrennt. Julia stirbt in Folge 6, die im Frühjahr 2017 auf Usedom gedreht wurde. Auch Enkelin Sophie (Emma Bading) steht dieses Mal nicht vor der Kamera. Sie studiert in Berlin, so das Drehbuch.

Katrin Sass ist und bleibt aber die Hauptfigur. Zum Ausscheiden von Lisa Maria Potthoff bzw. zum Tod ihrer Filmtochter Julia sagt sie: „Das ist grauenvoll“. Aber für die weiteren Folgen hat sie mit Rikke Lylloff als Hauptkommissarin Ellen Norgaard „eine nette neue Kollegin“. Die Handlung von „Geisterschiff“ bringt die Schauspielerin so auf den Punkt: „Es fließt kein Blut, es rollt kein Kopf, es rauscht das Meer.“ Das Mörderhus in Morgenitz bezeichnet sie als ihren Lieblingsdrehort. „Es ist immer ein Ankommen, ein Zuhause“, so die Hauptdarstellerin.

Den Usedom-Krimi werde es solange geben, wie die Einschaltquoten stimmen, ist sich Katrin Sass sicher. „Es geht jetzt in eine andere Richtung. Vielleicht hat sich das zu Ende erzählt“, sagt sie zur bisher zentralen Mutter-Tochter-Beziehung. Auch sie ist gespannt, ob es die Zuschauer annehmen. Sie glaubt aber, dass es vor allem die schöne Stimmung auf Usedom ist, die den Insel-Krimi so beliebt macht.

Außerdem schwärmt die renommierte Schauspielerin von ihren Filmkollegen. „Es menschelt. Es sind nicht Leute mit großen Namen, die jeden Tag zu sehen sind. Es sind viele tolle Schauspieler dabei, die vom Anklamer Theater oder aus Prenzlau kommen oder die einen Karriereknick hatten“, erzählt Katrin Sass.

Sie lobt auch die Zusammenarbeit mit Oliver Schmitz: „Ich mag diese ruhige Arbeit, die kommt mir entgegen.“ Mit Anna Herrmann hat sie als Episoden-Hauptdarstellerin der Rike Kampwirth eine junge Kollegin an der Seite, die in diesem Jahr schon viel gedreht hat. So stand sie für den Doku-Zweiteiler „Brecht“ (Regie: Heinrich Breloer) vor der Kamera sowie für das Drama „Wo bist du?“ mit Schauspielkollege Dietmar Bär (Regie: Stephan Lacant). „Und demnächst drehe ich einen Pilcher fürs ZDF“ strahlt sie und freut sich auf die Dreharbeiten in Schottland.


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Dietmar Pühler

Dietmar Pühler

Das Gespür für Themen, gründliche Recherchen und stilsichere Formulierungen gehören zu meinem Markenzeichen: d:p. Als freier Journalist arbeite ich unabhängig für Agenturen, Tages- und Wochenzeitungen sowie Online-Portale.Schreibblock, Kugelschreiber, Kamera und Laptop, mehr brauche ich nicht für meine Arbeit dort, wo andere Urlaub machen.

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