Die Sonneninsel Usedom bedankt sich beim ZDF

05 / 07 / 2012
ZDF Fussballstrand auf Usedom
ZDF Fussballstrand auf Usedom

Insel Usedom (dp). Drei Wochen war das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) zu Gast auf Usedom. Drei Wochen, in denen sich die vielen Mitarbeiter, vom Kabelträger über Kameramann, Cutter bis hin zum Produktionsleiter und den Stars vor der Kamera auf der Sonneninsel wohl fühlten. So war es für viele „Mainzelmännchen“ selbstverständlich, sich gemeinsam mit den Mitarbeitern und Verantwortlichen von der Insel für ein „Erinnerungsfoto“ auf der ZDF-Bühne am Heringsdorfer Fußballstrand zu formieren. Mit dabei waren auch die sympathische Sportmoderatorin Katrin Müller-Hohenstein und der Schiedsrichterexperte Urs Meier.

Alle Beteiligte zeigten sich überaus zufrieden mit den mehr als dreiwöchigen Übertragungen. So brachte am Sonntagnachmittag der Heringsdorfer Bürgermeister Lars Petersen vor mehr als hundert Mitarbeitern des ZDF seinen Dank zum Ausdruck: „Danke an das ZDF, das uns ein tolles Event geboten hat und das die Insel Usedom in den letzten Winkel der Republik und sicherlich auch in den europäischen Nachbarstaaten bekannt gemacht hat“, so Petersen.

Dieter Gruschwitz, der Sportchef des ZDF, fand ebenfalls lobende Worte: „Ein ganz, ganz herzliches Dankeschön, dass wir hier so tolle Voraussetzungen für unsere Übertragungen vorgefunden haben. Das ist nicht selbstverständlich. Was wir uns vorgenommen hatten, war ein Stück Usedom, ein Stück Ostsee und ein Stück Lebensgefühl zu transportieren“. Das sei mit den Fußballübertragungen, aber auch mit den anderen am Strand produzierten Formaten wie dem „Fernsehgarten“, „Volle Kanne“, „Lafer! Lichter! Lecker!“ und dem „Morgenmagazin“ gelungen, so Gruschwitz.

Er bekannte auch, sich in den Usedomer Sand verliebt zu haben. Das war das Stichwort für Lars Petersen, der schon mal vorausschaute und für die Übertragungen von der Fußball-2014 in Brasilien vom Heringsdorfer Strand warb: „Ich denke, wir haben hier so schönen Sand wie an der Copacabana – und den Zuckerhut bekommen wir auch noch hierher gebaut“. Der Fußballkaiser würde sagen: „Schau´n mer mal“. Immerhin verabschiedete sich Katrin Müller-Hohenstein nach dem Finale vom Heringsdorfer Publikum mit einem vielsagenden „Auf Wiedersehen. Bis bald.“

Was bleibt, sind schöne Erinnerungen an drei nahezu perfekte Sendewochen des ZDF. Die Insel Usedom präsentierte sich als guter Gastgeber und das Wetter meist heiter, gelegentlich wolkig, aber bei den ZDF-Sendungen nie mit Regen. Bessere Werbung für die Sonneninsel kann es nicht geben. Die Ferienwohnungen in Heringsdorf waren die gesamte Zeit über gut gebucht.

Was vorerst bleibt, ist die Bühne am Ostseestrand. Bis Anfang September werde sie auf alle Fälle stehen bleiben, so Bürgermeister Petersen. Auch die Videowand bleibt den Usedomern erhalten, allerdings ohne die LED-Tafeln. Die gehören dem ZDF und werden dieser Tage abmontiert. Ob die Wand für Sommerkinovorführungen genutzt wird, sei noch offen. Offen ist auch noch, ob die Wasserfontäne neben der Seebrücke eine dauerhafte Einrichtung wird. Ideen hat das ZDF-Event jedenfalls viele geliefert. Was umsetzbar sein wird, entscheide aber der Gemeindehaushalt, betonte Lars Petersen.


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Dietmar Pühler

Dietmar Pühler

Das Gespür für Themen, gründliche Recherchen und stilsichere Formulierungen gehören zu meinem Markenzeichen: d:p. Als freier Journalist arbeite ich unabhängig für Agenturen, Tages- und Wochenzeitungen sowie Online-Portale.Schreibblock, Kugelschreiber, Kamera und Laptop, mehr brauche ich nicht für meine Arbeit dort, wo andere Urlaub machen.

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