Seebad Heringsdorf / Insel Usedom

Seebad Heringsdorf
Seebad HeringsdorfSeebad Heringsdorf
Seebrücke Heringsdorf / Rosengarten / Seebrücke mit Videoleinwand
Fotos: Jan Kubea

Urlaub im Seeheilbad Heringsdorf

Sonne, Strand und Meer – das ist es, was Urlauber mit Usedom verbinden. Doch das Seeheilbad Heringsdorf hat noch mehr zu bieten.

Wie vor gut hundert Jahren steht es für Weltoffenheit, Kultur und ein Stück Extravaganz. Hieß es einst „Sehen und gesehen werden“ und trug die feine Gesellschaft damals ihre vornehme Blässe zur Schau, so hat sich nur in punkto Körperbräune etwas geändert. Heringsdorf ist immer noch das nobelste der drei Kaiserbäder. Hier stehen die stattlichsten Bäderarchitektur-Villen inmitten großer Parks und hier findet man moderne Bauwerke, wie die mit 508 Metern längste Seebrücke Deutschlands von 1995.

Heringsdorf, einst als das „Nizza der Ostsee“ geadelt, beherbergt heute wie damals illustre Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur, nicht zuletzt wenn das Usedomer Musikfestival im Herbst das musikalische Tor zum baltischen Raum aufstößt. Auch sonst bietet Heringsdorf viel Kultur, sei es im Kaiserbädersaal, im Theaterzelt „Chapeau Rouge“, beim Konzertsommer in der evangelischen Kirche oder im Museum „Villa Irmgard“. Hier ist das Wohn- und Arbeitszimmer von Maxim Gorki zu sehen und hier finden wechselnde Ausstellungen und Konzerte statt.

Im Frühjahr locken die Usedomer Literaturtage und das Internationale Kleinkunstfestival Gäste aus Nah und Fern an. An die Tradition als kaiserliches Seebad wird alljährlich am ersten August-Wochenende mit den Kaisertagen erinnert. Im Jahr 2016 bekommt Heringsdorf noch eine weitere Besonderheit dazu. An traditioneller Stätte rund um den Präsidentenberg wird im Frühjahr der landesweit erste Kur- und Heilwald eingeweiht.


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