Steigenberger Hotel in Heringsdorf

19.09.2012 (Kommentare: 1)

Neuer Küchenchef des Steigenberger Grandhotels zeigt sein Können

Seebad Heringsdorf (dp). Gebratene Jakobsmuschel mit Apfel-Sellerie-Salat und krossem Pancetta servierte gestern der neue Küchenchef des Steigenberger Grandhotel Heringsdorf, Volker B. Klapdor. Der 42-jährige gebürtige Rheinländer bekleidet dort seit dem 1. Juli den Chefposten in der Küche.

Er startete also mitten in die Hauptsaison. „Wir hatten eine kurze und intensive Übergabe und es war eine harte Einarbeitungsphase“, sagt er im Rückblick. Immerhin, der Neue konnte sich auf ein eingespieltes Küchenteam verlassen. Zwanzig Mitarbeiter hat er in den beiden Küchen des Hauses an seiner Seite.

Volker B. Klapdor ist schon viel in der Welt herum gekommen. Nach der Lehre in Oberstdorf zog es ihn ins Ausland. Den Stationen in Robinson Clubs auf Mallorca und in der Schweiz folgte seine erste Stelle als Küchenchef im Vier-Sterne-Club „Ferrera Playa“ auf Mallorca und dann in zwei renommierten Berliner Hotels. Dort lernte er im InterContinental auch seinen heutigen Hoteldirektor Ilgo Hagen Höhn kennen, der damals als Wirtschaftsdirektor im InterConti tätig war. Klapdor zog es danach zu weiteren Stationen in Deutschland und Spanien, bevor er für die Gold Inn AG mit Sitz in Berlin tätig war, wo er zuletzt die Position des nationalen Küchendirektors innehatte.

Seine Küche steht für Frische und Regionalität, wie er sagt, und dafür, dass man das Ausgangsprodukt auch auf dem Teller erkennt und als solches schmeckt. Er selbst beschreibt sich als Perfektionisten, dennoch hat er nie nach einem Michelin-Stern gestrebt. Qualitativ hochwertig kochen kann man auch sehr gut ohne Stern, ist sein Credo. Auf Experimente steht der am Niederrhein geborene Bayer nicht. „Ich fahre die klassische Schiene“, sagt der im Allgäu aufgewachsene Küchenchef.

Im Steigenberger will er nun zusammen mit seinem Hoteldirektor kulinarische Akzente setzen. „Wir haben für die Zukunft schon einiges entwickelt“, verrät Ilgo Hagen Höhn. Er freut sich jedenfalls auf die Zusammenarbeit mit seinem früheren Weggefährten. „Wir beide sind sehr ähnlich: ehrgeizig und perfektionistisch“, so der Hotelchef. Nach der Basisarbeit in den ersten zwölf Monaten könne es nun mit der Feinarbeit und unheimlich viel Kreativität weitergehen, betont Höhn.

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Kommentar von Matrix | 17.01.2013

Mit <a href="http://www.lasa-sd.de">Sicherheit</a>
ein spitzenkoch nach so vielen Stationen.
Hat bestimmt eigene kreationen in seinem Zauberhut.